Zum Inhalt springen

Stückgutverkehr mit farbigen Spielkisten

Eine Spielidee von Wolfgang Gerwien.

Unser Dauererfinder Wolli hat sich etwas Neues ausgedacht, was wir euch nicht vorenthalten möchten.
Es ergänzt die Spielfreude und ist eine willkommende Abwechslung und ist vor allem geeignet, evtl. anwesende Kinder mit in den Fahrbetrieb einzubinden.

So funktioniert es:

Holzkisten mit Farbkennzeichnungen müssen von Absender-Betriebsstellen zu Ziel-Betriebsstellen mit der Bahn verschickt werden.
Vorbereitung: 
Farbigen Karton besorgen. Holzkisten basteln und diese mit Farbkennungen (z. B. mit farbigen Punkten) versehen. Frachtkarten vorbereiten.

1.     Teilnehmende Betriebsstellen bekommen eine Farbkennzeichnung, z. B. je ein farbiges Pappschild, diese werden für alle Teilnehmer sichtbar am Betriebsstellenmast aufgehängt oder mit einer Klammer befestigt. Somit gibt es Betriebsstellen mit Kennungen rot, gelb, grün …etc.

 2.    An jeder Betriebsstelle werden einige Ladegutkisten mit Farbkennungen vom „Spieleiter“ nach dem Zufallsprinzip abgelegt.

 3.    Die Aufgabe eines Betriebsstellenleiters besteht nun darin, jede farbig gekennzeichnete Kiste an den entsprechenden Bahnhof mit gleicher Farbe zu schicken. 
Wie geht das?
Eine leere Frachtkarte mit Absender und Empfänger ausfüllen und Frachtbezeichnung (rote Kiste, grüne Kiste usw). Sofern ein offener Wagen zu Verfügung steht, Kiste hinauf und dem nächsten Güterzug dranhängen. Steht kein offener Wagen zu Verfügung – einen solchen anfordern oder einen Wagen nutzen, welcher sich in einem Zug befindet, der beim Versandbahnhof einkehrt.

4.     Ziel des Spiels ist es, dass jede Kiste bis zum Ende des Fahrtages am Ziel ankommt. Fahrpläne und Güterzüge mit Wagen- und Frachtkarten werden nicht beeinflußt. Vergleichbar ist das Spiel mit Bahnkunden, die ihre Frachtgüter an Bahnhöfen aufgeben.


Bild-08

Versandbahnhof Restedt.

Bild-01

Frachtkarten erstellen.

Bild-02

Verladen.

Bild-07

In Westerstapel angekommen.

Bild-06

Zur Abholung durch den Bahnkunden bereit.

Idee und Realisation: Wolfgang Gerwin, Fotos: Jens Frommann